Einen esoterischen Buchladen gab es in Heidelberg noch nicht und doch erinnere ich mich an ein Schaufenster in einer Seitenstraße der Unteren Straße (vielleicht Dreikönigstraße) in dem Literatur über feinstoffliche Energien ausgestellt war (Wer weiß etwas davon?). Ich weiß noch genau, wie dieses Fenster mich immer wieder anzog und ich dann nach einer kurzen Betrachtung stets wieder kopfschüttelnd davonlief. Auch ich war damals als angehender Physikstudent nicht offen dafür. Doch das neue Bewusstsein brach unaufhaltsam über Heidelberg herein: es gab besetzte, selbstverwaltete Studentenwohnheime zu denen auch das Collegium Akademikum um gehörte, welches neben dem ASTA der Dreh- und Angelpunkt der wilden und politischen Aktivitäten gewesen ist. Ich selbst organisierte dort damals große Feste des Dachverbands der freien Jugendzentren, wohin viele Jugendliche aus der Region kamen. (Allerdings haben wir damals unser neues, erstarkendes Selbstbewusstsein oft durch den Genuss großer Mengen Alkohols zu beweisen versucht.)  
 
 
 
 
Link zu Bewegte Zeiten: Erinnerungen an die Entwicklung der alternativ-spirituellen Szene Von Stefan Geiger - Interaktiver Artikel