Seien wir uns bewusst, dass unsere Gefühlsbereiche, an denen die Sensationsberichte der Medien ansetzen, sehr sensibel sind. Erhalten wir uns diese wertvolle Sensibilität, in dem wir uns nicht im Übermaß den Schreckensbildern aussetzen. Ich möchte Euch aber auch einen weiteren Aspekt möglichen Handelns in der jetzigen „Zeit danach“ aufzeigen. Die große Flutwelle hat eine große Zahl von Leben gefordert und weitere Opfer werden nicht vermeidbar sein. Auch die große Zahl der Verletzten wird noch steigen. Lasst uns immer wieder die Kraft unseres Geistes aktivieren und der vielen Seelen gedenken, die vorzeitig ihren Körper verlassen mussten und noch werden verlassen müssen. Und lasst uns auch der Seelen gedenken, die in verletzten oder kranken Körpern verbleiben müssen.  
Und da sind schließlich die beiden Elemente, die in große Bewegung geraten sind. Es ist der Meeresboden (das Element Erde) und das Meer (das Element Wasser). Auf diese haben nach der Katastrophe große negative Kräfte eingewirkt, indem ihnen die Schuld an dem entstandenen Leid zugewiesen wurde. Lasst uns den Elementen, die beide „yin-Qualität“ haben, positive und heilende Gedankenkräfte spenden!  
Wenn Ihr mit Planetenklängen arbeitet, könnt Ihr den Klang des Neptun einsetzen. Eine weitere Möglichkeit ist, den Klang des Planeten Erde für das Element Erde und den Klang des Mondes für das Element Wasser zu verwenden. Ich habe wie immer bei diesen Betrachtungen einen Meditationsvorschlag beigefügt. Soweit Ihr im Yoga unterrichtend tätig seid, lade ich Euch herzlich dazu ein, ihn in Eueren Übungsstunden zu verwenden.  
Mögen Euere Bemühungen
gesegnet sein! - Euer Klaus Franz
OM śāntiś śāntiś śāntiḥ

Klaus Franz, Yogalehrer BDY/EYU, Stockdorfer Str. 49 a, 81475 München, Astrologische Beratungen, Tel.: 089–759 79 345, tagsüber: 5900 3389
Aufruf an alle, die ihr Bewusstsein meditativ auf die derzeitige Situation in Südostasien ausrichten wollen: Komme in einen aufrechten Sitz, der es dir ermöglicht, deine Wirbelsäule gut nach unten und nach oben streben zu lassen. Verbinde dich gut mit dem Boden, der unter dir ist und über den Boden mit der Erde. Stell dir vor, dass du mit den Sitzbeinen deines Beckens, mit deinen Knien und Füßen Wurzeln nach unten schickst und dich auf diese Weise gut mit der Erde unter dir verbindest. Lass das obere Ende deiner Wirbelsäule nach oben streben in den unendlichen Raum ohne Form, der über dir ist. Formuliere nun mit hoher Intensität die Bitte, die Wesen der geis-tigen Welt mögen sich der Seelen annehmen, die vorzeitig ihre Körper verlassen mussten und noch werden verlassen müssen. Sie mögen diese Seelen begleiten und ins Licht führen. Verweile einige Atemzüge bei dieser Bitte und richte deine Gedankenkraft darauf aus. Formuliere nun mit hoher Intensität die Bitte, die Wesen der geistigen Welt mögen sich auch der Seelen annehmen, die weiterhin in ihren kranken oder verletzten Körpern verweilen müssen. Sie mögen ihnen Trost und Kraft spenden. Verweile einige Atemzüge bei dieser Bitte und richte deine Gedankenkraft darauf aus. Verbinde dich nun in Deiner Vorstellung mit der Erde, die dich trägt und die dir deine menschliche Existenz ermöglicht. Sende dem Wesen Erde liebevolle und heilsame Gedanken mit der Bitte, sie möge sich stabilisieren, ihre Tragfähigkeit wieder erlangen und behalten. Verweile einige Atemzüge bei dieser Bitte und richte deine Gedankenkraft darauf aus. Verbinde dich nun in Deiner Vorstellung mit dem Wasser – dem Element, in dem alles Leben auf dieser Erde entstanden ist. Sende dem Element Wasser liebevolle und heilsame Gedanken mit der Bitte, es möge seine Leben spendende Kraft bewahren. Verweile einige Atemzüge bei dieser Bitte und richte deine Gedankenkraft darauf aus. Widme dich nun wieder deinem Atem – wie er kommt und geht – und wie er wieder kommt. – – – Lege dich nun für eine kleine Zeit auf den Rücken und gönne vor allem dem Bereich deiner Gefühle etwas Ruhe. Derartige Meditationsübungen sind anstrengend!  
Link zu Gedanken zur Flutwelle vom 26. Dezember 2004