Wir stehen also am Anfang einer neuen Entwicklungsstufe der Menschheit. Die neuen Lichtenergien werden im Laufe der nächsten Jahre einen Bewusstseinssprung auf unserer Erde bewirken, der mit nichts vergleichbar ist, was wir heute kennen. Dies ist die Verheißung von 2012. Wir betreten vollkommenes Neuland in unserer Evolutionsgeschichte. Manche nennen dies die 5. Dimension - die Dimension jenseits von Raum und Zeit. Das ist der Grund, warum der Maya-Kalender am 21.12.2012 endet.

Doch wer darauf wartet, dass an diesem Tag einfach ein Schalter umgelegt wird, der uns automatisch in eine neue Dimension versetzt, wird garantiert enttäuscht. Alles in unserem Universum basiert auf dem Gesetz der Resonanz. Sender und Empfänger müssen also immer auf der gleichen Frequenz sein, um miteinander kommunizieren zu können. Sonst reden sie aneinander vorbei. So kann auch nur derjenige diesen Quanten-Sprung erleben, der bewusst mit den neu einströmenden Lichtquanten kommunizieren kann.

Was bedeutet dies alles nun konkret für unser Leben? Es geht um nichts Geringeres als den Sprung vom linearen, begrenzten Bewusstsein zu einem unbegrenzten, multidimensionalen Bewusstsein. Den Wechsel von einem auf Angst und Mangel basierten Denken, das uns suggeriert, permanent um unsere Existenz kämpfen zu müssen, hin zu einem Bewusstsein der Bejahung des Lebens, des Mitgefühls für sich und andere und der Anerkennung unserer unendlichen Fülle an Kreativität und Schöpferkraft.
 
Wir sind keine ohnmächtigen Wesen, die von einem strafenden Gott auf diese Erde verbannt wurden, um in Angst und Unglück zu leben. Wir sind große geistige Lichtwesen, die sich inkarniert haben, um materielle Erfahrungen zu machen. Wir alle tragen einen unsterblichen Lichtfunken in unserem Herzen, unser höheres Selbst oder in der Sprache der kosmischen Physik ausgedrückt: ein universelles Gottesatom. Das ist der Grund, warum wir nach Vollkommenheit streben, warum wir uns nach Frieden und Harmonie sehnen, warum wir an die Macht der Liebe glauben. Dieser Lichtfunke erinnert uns daran, dass wir einen göttlichen Ursprunghaben. Er trägt die Lichtfrequenz des universellen Bewusstseins in sich - das Christusbewusstsein.

Mit dem höher schwingenden Licht der Zentralsonne wird unser Lichtfunke wieder aktiviert. Er erwacht. Und mit ihm das Interesse an Spiritualität und neuen Wertvorstellungen. Spätestens seit der Finanzkrise wissen wir, dass die aktuellen Machtspiele nicht mehr funktionieren. Und wir wissen auch, dass es nicht mehr reicht, bestehende Systeme zu reformieren. Wir brauchen ganz neue Visionen darüber, wie die Menschheit zukünftig miteinander auf diesem Planeten leben will, wie wir wieder in Einklang kommen mit der Erde, unserer großen Lebensspenderin und Quelle materieller Fülle.
 
Dies ist die zentrale Frage. Wobei die Erde ihren eigenen Transformationsprozess macht. Denn wie alle anderen Planeten auch hat sie ein eigenes Bewusstsein und wird sich selbst erneuern. Dies erleben wir bereits durch das veränderte Erdmagnetfeld. Die Erde hat schon viele kosmische Quantensprünge "überlebt". Und das wird sie auch diesmal. Jetzt kommt es nur darauf an, ob die Menschheit bereit ist, sich ihr anzuschließen.

Jahrtausende lang wurde die Erde von den Religionen abgewertet. Vollkommenheit wurde nur im Geist gesucht, in der Hinwendung zum Außerirdischen - nicht in der Materie. Damit haben wir Geist und Materie getrennt und die ursprüngliche Harmonie zwischen Verstand und Körper, oben und unten, innen und außen verloren. Das ist der Grund für Krankheiten und materiellen Mangel. Doch wir beginnen heute wieder zu verstehen, dass auch die Materie Bewusstsein hat und dass wir mit ihr kommunizieren können. Was wäre das Leben ohne Materie? Ohne sie bliebe unser Geist eine Illusion. Wir könnten nicht fühlen, schmecken, riechen, keine Erfahrungen machen. Erst wenn Geist und Materie zusammen kommen, entsteht Leben. Dieses Wissen war den Schamanen vertraut. Ihre großen heilerischen Fähigkeiten bestanden darin, sich mit dem Bewusstsein des Körpers zu verbinden, um so fehlgeleitete Zellinformationen zu erkennen und zu transformieren.
 
Diese schamanischen Fähigkeiten brauchen wir heute wieder, um den anstehenden Quantensprung zu meistern. Wir müssen alle Verletzungen in unserem Körperbewusstsein heilen. Wie oft haben wir unseren Körper ignoriert, unsere eigenen Bedürfnisse verdrängt, unser Tun kritisiert? Der Körper hat alle diese lebensverneinenden Informationen gespeichert und spielt sie immer wieder ab - bis das Lichtband zwischen Körper und Geist eines Tages so dünn wird, dass es reißt und wir sterben.

Aber wir können auch einen anderen Weg gehen. Wir können uns wieder zurück ins Leben lieben. Mit jedem Gedanken der Freude und Wertschätzung für unseren Körper und unser Handeln verstärkt sich die Verbindung von Geist und Materie. Dadurch nimmt unsere Lebensenergie und Kreativität zu. Das ist die Magie des Lebens. Und der Schlüssel hierzu ist die bedingungslose Liebe zu sich selbst.
Das ist die große Herausforderung dieser Zeitqualität. Viele Menschen werden jetzt vermehrt mit ihren verborgenen Schattenanteilen konfrontiert, da das zunehmende Licht immer tiefer auf unser Zellbewusstsein trifft und verdrängte Emotionen an die Oberfläche bringt. Da braucht es viel Mut und das nötige Wissen, diese Energien zu meistern. Nicht jeder wird dazu bereit sein. Aber wer will, kann jetzt einen alchemistischen Geburtsprozesserleben, bei dem er wie Phönix aus der Asche aus seiner eigenen Verlorenheit aufsteigen kann in ein geklärtes Bewusstsein der Liebe zu allem, was ist. Der Kosmos öffnet uns jetzt die Tür zu unserem Herzen, damit wir lernen können, aus der bedingungslosen Liebe zu erschaffen.

Christiane Maria Völkner
 
Link zu Das Erwecken der Selbstliebe
Neustart 2012